Tumore bei Rennmäusen


Rennmäuse sind häufig von einer Tumorerkrankung betroffen. Diese Erfahrungen habe ich bei meinen Rennmäusen mit Tumor-Erkrankungen gemacht:

Tumor-Erkrankungen erkennen:

Einen Tumor im Anfangsstadium zu erkennen, ist nahezu unmöglich. In den allermeisten Fällen fällt der Tumor erst auf, wenn die Maus einen Knubbel, oder eine Wunde am Körper hat. Der häufigste Tumor bei Rennmäuse, ist der Duftdrüsen Tumor. Bei dieser Tumor-Art bekommen die Mäuse entweder eine Beule an der Duftdrüse, oder eine Art Wunde, die immer größer wird. 

Duftdrüsentumor (nach außen wachsend):

Tumor im Bauchraum (innerer Tumor):

Tumor-Erkrankung behandeln:

Mit einer Operation:

Eine medikamentöse Behandlung gegen einen Tumor, kann bei Mäusen leider nicht durchgeführt werden. Die Symptome können zwar mit Schmerzmittel gelindert werden, aber die Erkrankung kann nicht nur mit Medikamenten geheilt werden. Damit die Maus wieder gesund wird, kann eine OP durchgeführt werden. Jedoch hat eine OP natürlich auch Risiken und der Tumor kann wieder zurück kommen. Je nachdem wie alt die Maus ist, ist es mehr oder weniger sinnvoll das OP-Risiko einzugehen. Ich persönlich, lasse Mäuse ab 4 Jahre nicht mehr operieren, aber das kann natürlich jeder selbst entscheiden. Es kommt auch imme r darauf an, wie fit die Maus noch ist. 

Entscheidet man sich für eine OP, ist es wichtig einen Mäusekundigen Tierarzt aufzusuchen. Bei der OP ist es wichtig, dass der Tierarzt eine Inhalationsnarkose anwendet. Oftmals wird während einer OP bemerkt, dass der Tumor doch weiter fortgeschritten ist wie gedacht, oder der Tumor schon irgendwelche Schäden angerichtet hat. Vor der OP sollte darum mit dem Tierarzt vereinbart werden, ob man die Maus in so einem Fall noch von der Narkose aufwachen lässt, oder es für die Maus besser wäre, sie zu erlösen. 

Ohne Operation:

Wenn man sich gegen eine Operation entscheidet, wird der Tumor immer größer werden, bis die Maus entweder von selbst stirbt, oder man sie einschläfern lässt. Es ist sehr schwer zu erkennen, ob die Maus Schmerzen hat oder nicht. Wenn sie deutlich zeigt, dass sie Schmerzen hat, (geschlossene Augen, Unruhe, oder apathisch) dann sind die Schmerzen schon ziemlich groß. Darum sollte man Mäusen die an einem Tumor leiden, täglich Schmerzmittel geben. Am Besten geht man zum Tierarzt, dort bekommt man ein geeignetes Schmerzmittel, damit die Maus ihre letzte Zeit noch schmerzfrei verbringen kann.
Wenn die Maus schließlich trotz des Schmerzmittels Schmerzen hat, ist es besser sie zu erlösen. 

 

 

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