Tumore bei Rennmäusen

Rennmäuse sind häufig von einer Tumorerkrankung betroffen. Diese Erfahrungen habe ich bei meinen Rennmäusen mit Tumor-Erkrankungen gemacht.

Tumor-Erkrankungen erkennen:

Einen Tumor erkennt man meistens daran, dass die Rennmaus (am häufigsten an der Duftdrüse) eine Beule am Körper hat. Manchmal ist es aber nicht einfach einen Tumor zu erkennen. Bei meiner Rennmaus habe ich am Anfang vermutet sie hat sich wo verletzt, wie ich bemerkt habe, dass sie eine kleine Wunde auf ihrer Duftdrüse hatte. Erst wie aus der Wunde eine Beule wurde die langsam gewachsen ist, war klar, dass es sich um einen Tumor handelt. Einen Tumor der noch nicht groß ist, kann aber meistens nicht einmal ein Tierarzt ohne einer Narkose feststellen. Aber nicht jeder Tumor fällt durch eine Beule auf. Eine Rennmaus von mir hatte einen Tumor im Bauch und es wirkte einfach als hätte sie ein bisschen zugenommen. Erst am Ende, wie der Bauch immer größer wurde, habe ich bemerkt, dass sie krank ist. Meistens ist es dann aber schon zu spät.

Tumor-Erkrankungen behandeln:

Wenn man bei seiner Rennmaus Auffälligkeiten feststellt, sollte man auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Manche Tumore kann man operieren. Eine Narkose ist für so ein kleines Tier aber immer mit einem großen Risiko verbunden. Außerdem kann es passieren, dass die Rennmaus nach der OP wieder einen Tumor bekommt. Wenn man sich dazu entscheidet seine Rennmaus zu operieren, sollte das also eine gut überlegte Entscheidung sein. Die Rennmaus sollte für eine OP fit sein, nicht zu alt und man muss damit rechnen, dass eine OP nicht gerade günstig ist. Entscheidet man sich gegen eine OP und der Tumor der Maus noch keine Schmerzen verursacht, ist es (meiner Meinung nach) das Beste die Maus leben zu lassen, bis man merkt, dass es ihr nicht mehr gut geht. Viele Mäuse leben trotz eines Tumores noch Monate, bis jahrelang ohne Probleme. Bei einem Tumor der eine Wunde verursacht, sollte man allerdings daraufachten, dass die Wunde sauber bleibt. Tumore sind nicht ansteckend und wenn sich die Rennmäuse gut verstehen, sollte man sie nicht von ihrem Partnertier trennen. Aber ACHTUNG: Wenn der Tumor schon größer ist, kann es sein, dass die Maus für ihren Partner fremd riecht und sie sich streiten. 

Ablauf einer Tumorerkrankung:

Am Anfang ist der Tumor meist noch nicht erkennbar. Tumore wachsen unterschiedlich schnell. Bei manchen Rennmäusen erkennt man fast täglich einen Größenunterschied, andere leben noch jahrelang ohne Einschränkungen mit einem sehr langsam wachsenden Tumor. Zu Beginn verhält sich die Rennmaus noch ganz normal und hat in der Regel auch noch keine Schmerzen. Wenn es sich um einen innen wachsenden Tumor handelt, kann es aber sein, dass dieser auf die Organe drückt. Spätestens dann hat das Tier Schmerzen und kann oft nicht einmal mehr fressen. Tumore kosten dem Tier auch viel Kraft, weshalb es oft zu einer Gewichtsabnahme kommt. Außerdem kann es sein, dass die Renmaus müde und erschöpft wirkt.

Unterschiedliche Tumore:

Je nach Tumor-Art sieht der Tumor anders aus. Wenn es ein Tumor ist der im Körper wächst, sieht und spürt man ihn im Anfangsstadium nicht. Später kann es dann sein, dass man einen Knubbel im Körper spürt, oder eine Wunde sieht, weil der Tumor durch die Haut bricht. Einen nach außen wachsenden Tumor erkennt man an einer Art Beule am Körper, oder auch an einer Wunde, wenn die Rennmaus den Tumor aufgebissen hat. Die häufigste Tumorart bei Rennmäusen ist der Duftdrüsentumor. Rennmäuse können aber sogar an ihrem Schwanz einen Tumor bekommen. In so einem Fall ist es meistens nötig, denn Schwanz zu amputieren.

Wenn man die Vermutung hat, dass eine Rennmaus einen Tumor hat sollte man auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, der mit Rennmäusen Erfahrung hat.

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