Rennmaus Verletzungen

Es kommt nicht selten vor, dass die Rennmäuse sich verletzten. Hier einige Tipps, wie ihr in verschiedenen Situationen, erste Hilfe leisten könnt:

Oberflächliche Wunden:

Bisswunden sind die häufigsten Verletzungen die Rennmäuse haben. Meistens heilen sie ganz von selbst ab und sind nicht lange zu sehen. Es gibt jedoch auch Wunden, die groß sind, oder stark bluten. In so einem Fall sollte man die Wunde desinfizieren und die Rennmaus ein paar Tage nicht auf Streu halten, um zu vermeiden, dass Schmutz in die Wunde kommt. Außerdem kann Bepanthen auf die Wunde gegeben werden. (Nicht auf Wunden die auf der Nase sind!) Wenn die Wunde nicht richtig verheilt, oder nicht zu bluten aufhört, sollte man auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Wunden können, aber nicht nur von einem Biss, oder einer Verletzung kommen, sondern auch von einem Tumor.

Augenverletzungen:

Wenn die Rennmaus eine Verletzung im Auge hat, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Oft passiert es aber auch, dass die Rennmaus ein Auge nicht mehr aufbekommt, weil es verklebt ist. In so einem Fall kann man mit einem Wattepad auf dem kalter Kamillentee ist, das Auge vorsichtig säubern. Es ist auch nicht unüblich, dass eine Rennmaus aussieht, als würde sie aus dem Auge bluten, bzw. als würden die Augen rot tränen. Dabei handelt es sich oft um ein rotes Drüsensekret, das durch die Augen, oder die Nase ausgeschieden wird.

Verletzungen am Schwanz:

Nicht selten kommt es vor, dass eine Rennmaus sich am Schwanz verletzt. Die Schwanzhaut der Rennmaus ist sehr dünn, darum kann es passieren, dass der Schwanz abfällt, wenn er eingeklemmt, oder festgehalten wird. Eine Rennmaus kann auch mit einem verkürzten, oder sogar ganz ohne Schwanz leben.

Wenn der Schwanz verletzt wird, blutet er meistens ein bisschen. Danach trocknet das verletzte Stück aus und fällt ab. Oft nagt sich die Rennmaus den abgestorbenen Schwanzteil auch selbst ab. Wenn der Schwanz noch blutet, kann man das verletzte Stück zur Sicherheit desinfizieren.

Im Zweifelsfall, ist es immer am Besten einen Tierarzt aufzusuchen.

Medikamentengabe:

Wenn eine Rennmaus sich verletzt hat, oder krank ist, ist es oft notwendig ihr Medikamente zu geben. (Nur Medikamente geben, die der Tierarzt verschrieben hat!) Meistens bekommen die Tiere flüssige Medikamente mit einer Spritze (ohne Nadel) in den Mund verabreicht. Manche Rennmäuse weigern sich verständlicherweise die Flüssigkeit zu schlucken. Um der Rennmaus Stress durch eine Zwangsfütterung zu ersparen, ist es oft sehr hilfreich, den Medikamenten etwas leckeres unterzumischen. Viele Tierärzte empfehlen auch, die Medizin auf ein Stück Futter zu tropfen. Das ist aber nicht immer eine gute Idee, weil man nie weiß ob die Rennmaus das Futter auch frisst. Darum ist es am einfachsten, der Flüssig-Medizin etwas leckeres wie z.B. Himbeeren, oder etwas Banane unterzumischen. In den aller meisten Fällen fressen die Rennmäuse die Medizin dann ohne Probleme.

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