Rennmäuse an die Hand gewöhnen

Jede Rennmaus braucht unterschiedlich lange, um sich an den Menschen zu gewöhnen. Manche sind sehr neugierig und kommen sofort, wenn man die Hand in den Stall legt. Andere verstecken sich komplett und lassen sich überhaupt nicht blicken. Beides ist normal. Die meisten Rennmäuse werden aber mit der Zeit sehr zahm.

In den ersten Tagen sollte man die Rennmäuse in Ruhe lassen. Wenn man das Gefühl hat, sie haben sich gut eingewöhnt, kann man langsam anfangen die Rennmaus an die Hand zu gewöhnen. 

Damit sich die Rennmäuse an deine Stimme gewöhnen und keine Angst mehr haben, sollte man viel mit ihnen sprechen. Wenn die Rennmäuse neugierig sind und schon ein bisschen an der Hand schnuppern, kann man anfangen sie nur noch aus der Hand zu füttern, anstatt das Futter im Streu zu verteilen. Falls die Rennmäuse sich noch verstecken und sehr scheu sind, hilft es oft einfach sich vor ihren Stall zu setzen und mit ihnen zu reden. 

Kommen die Rennmäuse schon zum Futter holen an die Hand, kann man versuchen sie weiter hinauf auf die Hand zu locken. Irgendwann werden sie dann freiwillig auf die Hand kommen, auch ohne, dass man sie mit Futter lockt.

Es gibt natürlich auch Rennmäuse die einfach scheu sind. Aber auch diese lernen meistens, dass sie keine Angst vor dem Mensch haben müssen und werden nur nicht gerne auf der Hand gehalten. Auch das sollte vom Halter akzeptiert werden. Meiner Erfahrung nach, werden aber wirklich fast alle Rennmäuse nach einer gewissen Zeit sehr zahm, wenn man sich viel mit ihnen beschäftigt. Viele Mäuse freuen sich wenn der Mensch kommt und hüpfen gern in ihre Hand, oder klettern auf dem Menschen herum. Dabei sollte man aber immer aufpassen, dass die Rennmaus nicht tief fallen kann.

Meistens werden die Rennmäuse viel schneller zahm, wenn sie zu einer bereits zahmen Maus vergesellschaftet werden. Eine Gruppe in der beide Tiere neu sind, braucht erfahrungsgemäß länger. 

Das wichtigste ist einfach viel Geduld zu haben, denn fast alle Rennmäuse werden mit der Zeit zahm, wenn man sich viel mit ihnen beschäftigt.

 

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veröffentlicht am 14.09.2020 von Sophie


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