Clickertraining – in wenigen Schritten einfach erklärt

Clickertraining kann nicht nur mit Katzen und Hunden gemacht werden, sondern auch mit allen anderen Tieren. Es stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier und ist sozusagen eine Sprache in der sich Mensch und Tier unterhalten können.

Der Sinn vom Clickertraining:

Mithilfe von Clickern kann richtiges Verhalten belohnt und somit gefördert werden. Wird ein Verhalten belohnt, zeigt das Tier es wieder. Mit dem Clickern ist es somit möglich, gewünschtes Verhalten zu verstärken. Es erleichtert das Training, weil das Tier weiß, wann es etwas richtig gemacht hat.

Der Clicker:

Das einzige das beim Clickern gebraucht wird, ist ein Clicker und gesunde Leckerlis. Einen Clicker kann man entweder aus einer Tierhandlung kaufen, oder man bestellt ihn einfach aus dem Internet.

Das Timing:

Eines der wichtigsten Dinge beim Clickern ist das Timing. Hat das Tier etwas gut gemacht, muss sofort innerhalb der nächsten Sekunde gecklickert werden. Nur so, kann das Tier einen Zusammenhang zwischen dem Clickern und seinem Verhalten assoziieren.

So geht’s:

Zuerst muss das Tier, dass Clicken mit etwas Positivem in Verbindung bringen. Dazu hält man in der einen Hand ein gesundes Leckerli und in der anderen den Clicker. Im nächsten Schritt clickert man und gibt dem Tier unmittelbar danach ein Leckerli. Diese Übung sollte 20 bis 30-mal wiederholt werden. Am nächsten Tag wird die Übung noch so lange wiederholt, bis das Tier beim clickern schon den Kopf hebt und auf sein Leckerli wartet.

 Das Clickern ist für das Tier wie ein Versprechen auf ein Leckerli, darum ist es wichtig dem Tier danach wirklich immer sofort etwas zu geben.

Sobald die Konditionierung auf den Clicker gut klappt, kann mit dem Targettraining begonnen werden. Ein Target ist ein Zielobjekt. Es können verschiedene Dinge als Target benützt werden. Ein Stab mit einer Kugel vorne, eine Fliegenklatsche oder andere ähnliche Dinge.

Der Sinn am Targettrainig ist, das Tier immer mit einem Clickern zu belohnen, wenn es den Targetstab berührt. So kann das Tier zum Beispiel herumgeführt, oder ein Parcour bewältigt werden.

Mit dem Targetstick üben:

Zuerst wird der Targetstab vor die Nase des Tieres gehalten. Die meisten Tiere sind neugierig und schnuppern sofort daran. Sobald das Tier den Targetstab berührt, wird gecklickert und das Tier erhält seine Belohnung. Nach öfteren wiederholen lernt es, den Stab zu berühren um eine Belohnung zu bekommen. So kann das Tier ganz leicht herumgeführt werden, weil es dem Stab nachläuft, um ihn zu berühren. Auch kleine Parcours können so gut bewältigt werden.

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